Piotr Kisiel

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Piotr Kisiel ist Forscher am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner (IRS), wo er das Teilprojekt Planung leitet. Er hat Magisterstudien in Rechtswissenschaften und in Geschichtswissenschaften an der Jagiellonen-Universität in Krakau und ein Masterstudium in Geschichte an der University of Dundee absolviert. Seine Promotion am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz befasste sich mit der Transformation des Stadtraums in Preußen und Österreich-Ungarn.

Piotr arbeitete als Museumspädagoge im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen. 2018 trat er in die Balzan-Preis-Forschungsgruppe Die Erinnerung in der Stadt rekonstruieren von Aleida und Jan Assmann an der Universität Konstanz ein, wo er zum Thema Industrieerbe forschte. Er lehrte weiterhin an Universitäten in Frankreich, Polen und der Türkei.

Er ist Autor von wissenschaftlichen Aufsätzen über Denkmalpflege, industrielles Erbe und Nationalismus. Seine Monographie Politics of Space in Prussian and Austrian-Hungarian Cities wurde vom Herder-Institut in Marburg veröffentlicht. Er war als Übersetzer im Auftrag des Nationalmuseums von Litauen tätig.

Das Teilprojekt Planung ist für Piotr eine aufregende Gelegenheit, zu untersuchen, wie die Zerstörung des Zweiten Weltkriegs und ihre Bewertung die Schaffung sozialistischer Städte in Ostdeutschland und Polen geprägt haben.